Backgammon online spielen
Apr 10
Obwohl Backgammon in die Kategorie der Glücksspiele fällt, ist es hierbei keineswegs so, dass ausschließlich der Zufall bzw. das Glück über den Erfolg oder Misserfolg eines Spielers entscheidet. Dieses populäre Spiel, das zu den ältesten Brettspielen der Welt gehört, verfügt schließlich auch über einen beträchtlichen, strategischen Anteil, sodass auch die Taktik der jeweiligen Spieler für den Ausgang eines Backgammon-Turniers von großer Bedeutung ist.
Bereits in der Antike vertrieben sich die alten Griechen ihre Zeit mit einem Würfel-Brettspiel, das auf den Sagenheld Palamedes zurückzuführen ist und heute als Vorgänger des modernen Backgammons gilt. Die Römer entwickelten die Idee für Würfel-Brettspiele weiter und kreierten mit dem sogenannten Duodecim Scripta den ersten nahen Verwandten des heutigen Backgammon-Spiels. Kaiser Claudius gehörte damals zu den ersten großen Fans dieses Spiels und schrieb sogar ein Buch über das faszinierende Brettspiel. Wie im römischen Reich war Backgammon auch in den darauffolgenden Jahrhunderten ausschließlich der Oberschicht vorbehalten, sodass sich hauptsächlich Könige, Fürsten und wohlhabende Kaufleute hiermit ihre Zeit vertrieben.
Erst als Prinz Alexis Obolensky im Jahre 1964 das erste internationale Backgammon-Turnier auf den Bahamas veranstaltete, wuchs das Interesse für dieses spannende Brettspiel in der breiten Bevölkerung. Diese jährlich stattfindende Turnierreihe löste dann einen regelrechten Boom aus und machte Backgammon beinahe über Nacht zu einem der beliebtesten Gesellschaftsspiele weltweit.
Nachdem das New Yorker „Card and Backgammon Committee“ zu Beginn der 30er-Jahre ein einheitliches Regelwerk für das moderne Backgammon veröffentlicht hatte, wurden die Regeln nicht mehr verändert, wodurch man auch heute noch auf der ganzen Welt nach diesen Richtlinien Backgammon spielt. So besteht ein jedes Spielfeld aus exakt 24 Dreiecken, die auch als Points bezeichnet werden. Diese sind sich gegenüber angeordnet, sodass auf jeder Seite zwölf Points zu finden sind. Zwischen dem sechsten und siebten Point befindet sich zudem der sogenannte Bar, der das Feld in Home- und Outer-Board unterteilt.
Bevor sich aber zwei Spieler im Rahmen eines Backgammon-Turniers messen können, müssen sie für gewöhnlich 15 schwarzen und 15 weißen Steine auf den Points verteilen, wobei für die Anordnung der Steine strenge Regularien bestehen. Ziel eines jeden Backgammon-Spiels ist es dann, die eigenen Steine in das Home-Board zu befördern und diese daraufhin aus dem Spiel hinaus zu würfeln.
Abgesehen vom Start eines Turniers würfelt man beim Backgammon stets mit zwei sechsseitigen Würfeln. Entsprechend der jeweiligen Augenzahl darf man nun seine Steine setzen, wobei die Augen der beiden Würfel nicht zusammengezählt werden, sondern einzeln gesetzt werden müssen. Hierbei zieht man die Steine vom Home-Board seines Mitspielers aus in dessen Outer-Board und anschließend in das eigene Home-Board. Backgammon-Freunde müssen dabei aber stets berücksichtigen, dass die Steine ausschließlich auf Feldern positioniert werden können, auf denen sich kein gegnerischer Stein befindet. Sobald man es geschafft hat, alle 15 Spielsteine in das eigene Home-Board zu bringen, darf man endlich mit dem Auswürfeln beginnen. Wer einen Stein über das letzte Feld des Backgammon-Bretts hinaus auf die Null ziehen kann, darf diesen dann entfernen.
Freunde von Online Casinos, die eine Schwäche für Backgammon haben, können dieses Würfel-Brettspiel selbstverständlich auch online spielen. Hierbei gibt es eigentlich keine wesentlichen Unterschiede, abgesehen davon, dass das komplette Turnier virtuell stattfindet. Beim Online Backgammon wird ein entsprechendes Spielfeld auf dem Bildschirm abgebildet, wobei für gewöhnlich eine spezielle Software zum Einsatz kommt.
